11.2.07

February 11th, 2007

Gestern Abend Musik und Nachtleben in Palolem. Im Reisefuehrer meines Bruders aus 96 noch als menschenleerer Ort bezeichnet, ist voll von Touris, Beachmeile mit Shops, einer nach dem Andern, Ueberfluss. Bar mit Live-Musik aus Bukinafaso, ein wenig tanzen tut gut. Um 10 ist Schluss, in Indien gibts kein Nachtleben. Keine Goapartys. Die Polizei ist hart am Durchgreifen, aber mit Bakschisch  wird alles erreicht. Dann noch eine Bar am Meer, Uebervoll. Der eine darf das, ihm gehoeren 90 % des Dorfes. Eine Goldgrube, Durchschnittsalter 20 - 25. Die Palmhuetten am Meer entstehen nur den Winter ueber, vor Monsun, ca. Mai wird alles wieder abgebrochen, bis 200 m ins Land rein. Unvorstellbar. Agonda wo ich bin ist eine der ruhigsten Beaches hier, es gibt natuerlich noch viele kleine, die nur zu Fuss erreichbar sind und dementsprechend leer. Heute gehts noch auf Dschungeltour. Es ist wirklich sehr schoen und riecht sehr gut. Ueberall wos viele Menschen hat, sind auch schlechte Gerueche und der Abfall wird einfach verbrannt.

Hab eine Vespa zum Rumtuckern, hab ich nach Wiederstaenden doch ausprobiert und es geht auch gut. Viele Sand- und Rumpelpisten hier, aber die groesseren Strassen sind sehr gut. Hab schon bald genug von Gesellschaft, habe mich ans alleineunterwegssein gewoehnt und die alten Geschichten sind ja eh schon lang vorbei. Werd mich wieder mehr auf mich selbst konzentrieren, man wird ja so schnell abgelenkt.

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