22.10.07
Die Kälte bleibt, der erste Frost, immer wieder was Schnee. Gestern ist Jonni verschwunden. Er ging raus so um sieben abends, war schon dunkel, wie ers immer macht. Ich schau raus, kaum eine halbe Stunde später, keine Spur im Schnee, wo ist er, ums ganze Haus keine Spur. Fang an zu suchen im Tobel, in der Röhre, wo er auch schon mal verschwand, nichts, nirgends. Ich ruf noch Jul, das kann doch nicht sein, weg, keine Spur. Wir suchen, klappern die ganze Baustelle ab, suchen alles ab, weitläufig, nichts. Der würde die Kälte draussen nicht überleben die ganze Nacht. Wir könnens nicht fassen und suchen nochmals und nochmals, in der Kälte, im Schnee. Wir geben schon fast auf, ok noch eine Runde mit dem Auto, da wo er früher immer hinging und da noch kucken und, ja fahren wir ein Stück weiter. Halt, ich seh da was, bei den Eseln, brems, retour und bingo, er ist es. Völlig durchfroren kam er nicht durch das Tor, sonst wär er auf die Strasse. Uns fallen hundertausend Steine vom Herzen!!! Es ist schon 12 uhr nachts. Bin nudelfertig, nicht nur die physische Anstrengung, auch die nervliche, das hat ganz schön gezehrt.
Da war aber noch was anderes Thema die letzten Tage. Durch eine Freundin wurde ich an eine Heilersitzung eingeladen. Johannes, Feinmechaniker aus Baden und Dagmar aus Stuttgart, Zahnärztin beide in Geistheilerausbildung. Die beiden haben sich erst vor Kurzem gefunden und sehen aus wie menschgewordene Engel. Entfernen aller Energieblockaden in den Rückenwirbeln,  Zusammenführen von Lebensweg und Lebensplan, Ablösung des ElternKarmas. Der Zufall will es, dass auch Janis und Jul das erleben dürfen und er für beide Zeit hat. Janis am Freitag, ich hab sie begleitet, sie haben den ganzen Abend Zeit, ich dann am Samstag, werde von Dagmar behandelt und am Montag Jul, auch mit besonders viel Zeit zur Verfügung. Ist interessant sowas zu erleben. Leichteste Berührung der Wirbelsäule bei der Zusammenführung löst Spannung in mir aus, dass ich kaum liegenbleiben kann und meine Füsse zucken. Unglaublich. Bin ziemlich geschafft nach der Behandlung. Viele Gespräche natürlich auch darum herum, es waren an die 15 Leute insgesamt die teilnahmen über das Wochenende. Sie machen diese Behandlungen gegen freiwillige Spenden. Da sie noch in Ausbildung sind, brauchen sie Praktika. Jedenfalls setzen sie etwas in Bewegung, das ist definitiv spührbar und der Zeitpunkt an diesen Themen zu arbeiten ist genau richtig. Ich kann nur Danke sagen für alles und bin voller Vertrauen, dass sich alles zu seiner Richtigkeit fügt.